SÜDPARK GALERIE

Öffnungszeiten

Sonntag 14-18 Uhr

Kontakt

Astrid Kirschey
Alexander-Coppel-Str. 22
42651 Solingen
Telefon: 0178-7074957
E-Mail: info@suedpark-galerie.de

Güterhallen Solingen

SÜDPARK GALERIE
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DIE SÜDPARK-GALERIE

Die Südpark-Galerie stellt konzeptionell Kunst und Fotografie zu aktuellen, innovativen, gesellschaftsrelevanten und politischen Themen in den Mittelpunkt.  Astrid Kirschey präsentiert in wechselnden Ausstellungen neben ihren eigenen Werken junge zeitgenössische Kunst verschiedener Genres.

Eine Vortragsreihe zum Verhältnis der Kunst zu Gesellschaft, Politik und Wirtschaft ergänzt das Repertoire sowie Lesungen, Konzerte, Aufführungen.

PIECES OF PARADISE - HEROIN CHIC, 19.05. - 18.06.2017

Heroin Chic - für die einen ist das ein stilbildender Look aus den 90er Jahren, für die anderen ein zynisch-morbider Kommentar der dekadenten Modeindustrie auf die Drogenproblematik dieser Zeit. Der Fotograf Marc Oortman zeigt jetzt in seiner Ausstellung „Pieces of Paradise“ echte Drogenabhängige, die in schicker Markenware posieren.

Oortman nimmt Bezug auf die Arbeit von „Heroin Kids“, einem jungen Fashion-Label aus Berlin, das den Heroin Chic der 90er Jahre zurzeit wiederbelebt.

Die heroinabhängigen Models, die für Oortman posierten, wurden in Zusammenarbeit mit dem Obdachlosenmagazin fiftyfifty und dem Drogenkonsumraum in Düsseldorf gecastet
Oortman zeigt auch Porträts der Drogenkranken. Während der Shootings ist auch ein Film von Künstler Richard Rilinger entstanden, der ebenfalls in der Ausstellung gezeigt wird. Außerdem wurde die Arbeit am Set fotografisch dokumentiert.

Aus den Fotoshootings mit den Suchtkranken ist neben den Bildern auch ein Buch entstanden.

Die Ausstellung „Pieces of Paradise - Heroin Chic“ ist vom 19. Mai bis zum 18. Juni  2017 in der Südpark-Galerie zu sehen.  Geöffnet an Sonntagen von 14-18 Uhr und nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.


EXILIUM – Das Verschwinden des Christentums aus dem Nahen Osten, Vernissage 23.06.2017

Andy Spyra
Andy Spyra
Exilium
Exilium
Exilium
Exilium

In der ganzen Levante, einer Region, die früher ihre Heimat war, sind nur noch etwa 11 Millionen Christen übriggeblieben. Heute ist aus dem Vorderen Orient - der Wiege des Christentums - dessen Friedhof geworden. Seitdem das Byzantinische Reich Ende des 7. Jahrhunderts zerfiel - und parallel zum Aufstieg des Islams als neue herrschende religiöse Macht - ist die christliche Bevölkerung stark zurückgegangen. Da aber der Islam die „Menschen des Buches“ toleriert, konnten Christen immer noch in Frieden leben, auch wenn sie mit der Zeit zu einer relativ kleinen und somit gefährdeten Minderheit wurden. In einem „Dhimmitude“-Status, einem Rechtsstand im Islam, der nicht nur die Pflichten sondern auch die Rechte der Christen anerkennt, konnte das Christentum über die Jahrhunderte überleben und sogar gedeihen. Beide Völkergruppen in Nahost haben friedlich nebeneinander gelebt.

Jetzt, 1500 Jahre später, steht das Christentum in der Levante am Rande des Aussterbens. Was ist da passiert? Die Gründe für das Schwinden der Christen im Nahen Osten sind komplex und unterscheiden sich etwas in den jeweiligen Ländern der heutigen Levante-Region. Aber egal wie divers und individuell die Lage der christlichen Bevölkerung in den einzelnen Ländern sein mag, es gibt einen gemeinsamen Faktor bei allen Entwicklungen, die zum Aussterben einer christlichen Präsenz geführt haben: Politische Entscheidungen haben das Klima des religiösen Pluralismus vergiftet…

Der 1984 in Hagen geborene Fotograf Andy Spyra, der unter anderem für Die Zeit, die FAZ, den stern, Geo und das Time Magazine arbeitet, beschäftigt sich seit 2011 mit der millionenfachen Vertreibung von Christen im östlichen Mittelmeer. Seine Aufnahmen aus Gemeinden in der Türkei, im Irak, in Gaza, Palästina und Ägypten zeigt er in seiner Ausstellung EXILIUM - Das Verschwinden des Christentums aus dem Nahen Osten. Die Bilder dokumentieren eindringlich eine Entwicklung, die der mehrfach ausgezeichnete Journalist auf den Punkt bringt: "Aus der Wiege des Christentums ist dessen Friedhof geworden".

Vernissage in Anwesenheit des Künstlers am Freitag, 23.Juni um 19 Uhr. Die Ausstellung ist bis zum 23. Juli 2017 jeweils sonntags von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen.

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DIE GÜTERHALLEN

Kulturelles Zentrum des Südparks in Solingen sind die zu Künstlerateliers umgebauten, ehemaligen Güterhallen. Direkt neben dem Museum Plagiarus ist die Südpark-Galerie zuhause.

Die Güterhallen haben sich als Ort für kulturelle Events, zahlreiche Ausstellungen, Konzerte, Stadtfeste und Kleinkunst sowie als Location für Firmen- und Privatfeiern u.v.m. etabliert. Die hier ansässigen Künstler haben neben ihrer eigenen Arbeit in den Ateliers ein einzigartiges kulturelles Angebot geschaffen

www.gueterhallen.de